Auftakt der KiFaZ-Tour in MV
Kinder- und Familienzentren in MV zeigen ihre Wirkung vor Ort
Mit einem Besuch im KiFaZ Igelkinder Schwerin startet am 27.5.2026 die landesweite KiFaZ-Tour der Kinder- und Familienzentren Mecklenburg-Vorpommern (KiFaZ). Ziel der Tour ist es, die wichtige Arbeit der Zentren sichtbar zu machen und politische Entscheidungsträger sowie die Öffentlichkeit von ihrer nachhaltigen Wirkung zu überzeugen.
Die KiFaZ begleiten Familien niedrigschwellig im Alltag, stärken Elternkompetenzen und fördern die Entwicklung von Kindern – insbesondere dort, wo Unterstützungsangebote sonst schwer erreichbar sind. Gerade im Flächenland Mecklenburg-Vorpommern leisten sie damit einen entscheidenden Beitrag zu mehr Chancengleichheit und gesellschaftlichem Zusammenhalt.
„Wir erleben jeden Tag, wie stark der Bedarf an verlässlichen Unterstützungsstrukturen für Familien ist“, sagt Franziska Liphardt-Lange von der Servicestelle KiFaZ. „Die Kinder- und Familienzentren setzen genau hier an – frühzeitig, präventiv, niedrigschwellig und nah an den Menschen.“
Beim Auftakttermin in Schwerin können sich Vertreterinnen und Vertreter aus Praxis, Politik und Verwaltung ein unmittelbares Bild von der Arbeit vor Ort machen. In Gesprächen mit Fachkräften wird deutlich: Die Angebote der KiFaZ erreichen auch jene, die von klassischen Hilfesystemen oft nicht erfasst werden.
Die KiFaZ-Tour wird in den kommenden Wochen weitere Standorte im Land besuchen und erfolgreiche Praxisbeispiele in den Fokus rücken. Ziel ist es, die nachhaltige Wirkung der Zentren sichtbar zu machen und den politischen Dialog über eine dauerhafte Finanzierung zu stärken.
Hintergrund ist die derzeit noch befristete Förderung der Kinder- und Familienzentren über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) bis Ende 2028. Die Träger setzen sich dafür ein, die KiFaZ langfristig als festen Bestandteil der sozialen Infrastruktur im Land zu verankern.
„KiFaZ stärkt Familien – und damit die Zukunft Mecklenburg-Vorpommerns“, so Hannes Masloboy, Leiter der SOS-Familienzentren in Grimmen und Barth. „Diese Arbeit braucht Verlässlichkeit und eine dauerhafte Perspektive.“
Über das Projekt KiFaZ M-V
Das Projekt KiFaZ M-V unterstützt im Rahmen einer Förderung durch den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) Kindertagesstätten sowie bereits bestehende Familienzentren an Kindertagesstätten dabei, sich zu Kinder- und Familienzentren (KiFaZ) weiterzuentwickeln. Landkreise und Kommunen unterstützen ebenfalls bei der Finanzierung. Die KiFaZ verbinden frühkindliche Bildung, Beratung und Begegnung unter einem Dach und arbeiten eng mit lokalen Netzwerkpartnern zusammen. Familien erhalten somit umfassende und besonders niedrigschwellige Unterstützung. Die Servicestelle im SOS-Kinderdorf Vorpommern koordiniert und begleitet die Einrichtungen fachlich.
Aktuell können noch sechs weitere KiFaZ in Mecklenburg-Vorpommern im Rahmen des Projektes entstehen. Anträge können noch bis 1. August 2026 gestellt werden. Weitere Informationen erhalten Interessierte über die Servicestelle KiFaZ M-V unter kifaz@sos-kinderdorf.de.
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