Maria-Martha-Haus feiert 25 Jahre Bestehen
Geburtstag feiern im großen Kreis
Das eigentliche Jubiläumsdatum war bereits der 15. Juni. Die Einrichtung, die Betreutes Wohnen, Tagespflege und Pflegeheim unter einem Dach vereint, begrüßte neben den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie den Gästen der Tagespflege auch zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Rostocker Stadtmission zum 25-jährigen Geburtstagsfest.
Unter den Gästen waren Vorstand Reinhard Behrens, Ressortleiter Sebastian von Weiß sowie die Leitungen der weiteren Arbeitsbereiche der Stadtmission. Gemeinsam mit Hausleiterin Janina Kuraski, Daniela Schumann als Leitung der Tagespflege sowie den ehemaligen Leiterinnen Frau Hubert und Frau Holzt blickten sie auf die Entwicklung des Hauses und seine besondere Geschichte zurück.
In seiner Ansprache zeichnete Reinhard Behrens die wechselvolle Geschichte des Maria-Martha-Hauses nach. Er erinnerte an die Anfänge als Heim für junge Frauen, die Ausgrenzung erfahren hatten, über die Zeit als Feierabendheim für ältere Menschen bis hin zum heutigen modernen Pflegezentrum. Seine Ausführungen machten deutlich, wie sehr sich das Haus im Laufe der Jahrzehnte verändert hat und zugleich seinem Auftrag treu geblieben ist: Menschen ein sicheres, würdevolles und wertschätzendes Zuhause zu bieten.
Besonders persönlich wurde es, als Daniela Schumann auf die Anfänge vor 25 Jahren zurückblickte. Sie erinnerte sich daran, wie die ersten Tassen eingeräumt und die neuen Stühle von ihrer Schutzfolie befreit wurden. Aus einem neu eröffneten Haus sei über die Jahre ein Ort intensiven Lebens geworden – geprägt von Ausflügen, Festen, Begegnungen und vielen gemeinsamen Erinnerungen. Schöne und schwere Zeiten seien hier miteinander erlebt und getragen worden und hätten das Haus zu dem gemacht, was es heute ist.
In ihren Grußworten dankten Janina Kuraski, Daniela Schumann, die ehemaligen Leiterinnen, Vorstand Reinhard Behrens sowie Sebastian von Weiß den Mitarbeitenden für ihr tägliches Engagement und den Bewohnerinnen und Bewohnern für das Vertrauen, das sie dem Haus entgegenbringen. Immer wieder wurde deutlich, dass das Maria-Martha-Haus weit mehr ist als ein Gebäude. Es ist ein Zuhause voller lebendiger Erinnerungen, persönlicher Geschichten, starker Persönlichkeiten und gemeinsamer Erlebnisse. Besonders hervorgehoben wurden die Selbstbestimmung und Eigeninitiative der Bewohnerinnen und Bewohner, die das Leben im Haus aktiv mitgestalten.
Mit Blick auf die Zukunft wurden zahlreiche gute Wünsche ausgesprochen: dass sich die Bewohnerinnen und Bewohner weiterhin wohl und geborgen fühlen, Gesundheit sie begleitet und die vertrauensvolle Zusammenarbeit auch für kommende Leitungsgenerationen erhalten bleibt. Vor allem aber soll das Maria-Martha-Haus ein Haus des Lächelns bleiben – ein Ort, an dem Menschen gerne leben, arbeiten und einander begegnen.
Auf diese Wünsche wurde gemeinsam angestoßen. Bei Live-Musik wurde getanzt, im wunderschönen Innenhof gegrillt und die besondere Atmosphäre des Tages genossen. So wurde das Jubiläum nicht nur zu einem Rückblick auf 25 erfolgreiche Jahre, sondern auch zu einem fröhlichen Fest der Gemeinschaft und der Zuversicht für die Zukunft. Das Maria-Martha-Haus ist seit einem Vierteljahrhundert ein Ort der Fürsorge, Lebensqualität und des Miteinanders – für viele Menschen weit mehr als ein Haus, nämlich ein Zuhause.
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